Verantwortlichkeit und rechtliche Aspekte
Wissenschaftliches Arbeiten an der Universität Graz basiert auf wissenschaftlicher Integrität, der Einhaltung rechtlicher Vorgaben und Eigenverantwortung. Studierende und Wissenschaftler:innen tragen in allen Phasen ihrer wissenschaftlichen Arbeit die Verantwortung dafür, nach den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis zu handeln. Dazu gehören insbesondere selbstständiges Arbeiten, sorgfältiges Zitieren, die Vermeidung von Plagiaten sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Quellen, Daten, Hilfsmittel (zB KI) und anderen Materialien.
Literatur und Schreiben
Eine solide Literatursuche ist die Grundlage jeder wissenschaftlichen Arbeit. Sorgfältige Lektüre und systematische Auswertung helfen dabei, Literatur angemessen in den eigenen Text einzubinden und sie richtig zu zitieren. So vermeiden Sie Plagiate und verfassen gut nachvollziehbare Texte – mit und ohne genKI-Unterstützung.
Ethische Aspekte
Ethisches Handeln schützt Teilnehmende und sichert die Integrität der Forschung. Vor allem bei Untersuchungen am Menschen müssen ethische Anforderungen geprüft und ggf. ein Ethikantrag gestellt werden. Ihr Projekt profitiert von einer frühzeitigen Klärung der ethischen Fragen, bei denen auch Ihre Betreuungsperson beratend unterstützt. Informieren Sie sich hier über notwendige Schritte und Ansprechpartner:innen.
Empirische Methoden
Empirische Forschung ermöglicht es, den Forschungsgegenstand gezielt und systematisch zu untersuchen. Dabei ist die Einhaltung wissenschaftlicher Standards entscheidend für valide und vertrauenswürdige Ergebnisse. Ob qualitative oder quantitative Methoden – eine gute Planung und Methodenauswahl ist unerlässlich. Hier finden Sie Informationen und Hilfestellungen zu gängigen empirischen Vorgehensweisen.
Forschungsdatenmanagement
Ein sorgfältiges Datenmanagement erleichtert die Organisation, Nachvollziehbarkeit und Sicherung Ihrer Forschungsdaten. Schon bei der Projektplanung sollten Sie überlegen, wie und wo Sie Ihre Daten speichern und schützen. So sichern Sie die Integrität Ihrer Ergebnisse und erfüllen rechtliche Anforderungen.
Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis
Fehlverhalten in der Wissenschaft schadet dem Vertrauen in die Forschung. Dazu zählen unter anderem Fälschung, Plagiate oder unsaubere Dokumentation, die Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis darstellen und als wissenschaftliches Fehlverhalten gewertet werden. Insbesondere die in § 2a Abs. 3 HS-QSG aufgezählten Handlungen gelten als wissenschaftliches Fehlverhalten. Mehr dazu, erfahren Sie hier.